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15.Spieltag: SF Ammeloe II – FC Epe III

Erneute Heimniederlage für die Zweite

Eine Woche nach dem guten Auftritt im Vredener Derby war der Tabellenachte FC Epe III in Ammeloe zu Gast.
Eigentlich kam unsere Mannschaft ganz gut rein ins Spiel, doch die Gäste nutzten ihre erste Torchance direkt zur Führung. Viel zu leicht spielte der Eperaner im Alleingang drei Leute aus und schloss dann auch noch selbst ab (8.). Nur fünf Minuten später klingelte es schon wieder im Ammeloer Kasten, weil der Stürmer nach einem Pass durch die Schnittstelle unserer Abwehr die Nerven behielt (13.). Unser Trainer nahm danach einige Umstellungen vor, die sich positiv auf unser Spiel auswirkten. Von nun an war unser Team die bessere Mannschaft und hätte nach knapp einer halben Stunde zwingend verkürzen müssen. Ein guter Ballgewinn im Mittelfeld ermöglichte es Steffen mutterseelenallein auf den Torwart zuzulaufen, jedoch schoss er ihm den Ball in die Arme (28.). Unsere Zweite blieb dran und sollte sich später dafür belohnen. Mit der letzten Szene vor der Pause kamen wir zum verdienten Anschlusstreffer, als Jannick eine Ecke von Luis einköpfte (45.). 
Dementsprechend schwungvoll ging unsere Mannschaft in die zweite Hälfte, bis durch ein Standard-Gegentor der alte Abstand wiederhergestellt wurde. Nach einer Ecke herrschte völliges Durcheinander in unserem Strafraum und per Billard-Tor kamen die Gäste zum 3:1 (53.). Wir spielten auch nach diesem Rückschlag weiterhin durchaus gefällig nach vorne, allerdings kamen wir zu selten in gute Abschlusspositionen. Die Gäste verteidigten gut und setzten ihrerseits immer wieder offensive Nadelstiche. Epe nutzte zehn Minuten vor dem Ende einen seiner schnellen Gegenangriffe zur endgültigen Entscheidung (80.). Kurz vor Schluss holte sich ein Eperaner wegen Nachtretens die rote Karte ab, was aber nichts mehr am 4:1-Endstand änderte.
Der Sieg von Epe ist verdient, auch wenn er vielleicht ein bisschen zu deutlich ausfiel. Die ganz schwachen fünf Minuten zu Beginn des Spiels waren fünf schwache Minuten zu viel. Den Rest der Partie konnten wir zwar relativ ausgeglichen bestreiten, aber in ernsthafte Gefahr geriet der Gäste-Sieg nicht mehr.
Damit ist die Hälfte der Saison nun rum. Wir wussten vorher, dass es schwierig werden würde, aber die bisherige Ausbeute von neun Punkten ist dann doch eher als dürftig zu bezeichnen. Inzwischen muss man aber auch einsehen, dass wir im Laufe der Zeit durch Verletzungen, Karriereenden oder aus beruflichen Gründen viel Qualität verloren haben, sodass es für die Kreisliga C kaum noch reicht. Gerade gegen Teams wie Epe, die wir im Vorjahr noch schlagen konnten, merkt man das besonders. Einzig und allein der bisher noch schwächeren Konkurrenz ist es zu verdanken, dass wir mit Rang 13 im Moment die Klasse halten würden. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze liegt bei drei Punkten.
Am kommenden Sonntag wartet auf die Zweite ein ganz dicker Brocken, denn es geht ins Derby zum Titelkandidaten SpVgg Vreden III. Seit mehr als einem Jahr haben die Vredener auf ihrem heimischen Kunstrasen nicht mehr verloren. Das letzte Team, welches drei Punkte aus dem Hamaland-Stadion entführt hat, war übrigens – man höre und staune – SF Ammeloe II mit dem 2:1-Erfolg vom 22.10.2017. Das Rückspiel im April haben wir auch noch gewonnen und dadurch dem Vorjahresdritten mehr oder weniger im Alleingang den Aufstieg in die B-Liga vermasselt. Nicht nur deswegen hat SpVgg einiges wieder gutzumachen, denn an diesem Spieltag haben sie sich mit einer 2:3-Pleite gegen das bis dato sieglose Schlusslicht Eintracht Stadtlohn IV zur Lachnummer der Liga gemacht und die Tabellenführung abgegeben. Damit haben sie nicht nur sich selbst, sondern auch allen anderen Abstiegskandidaten einen Bärendienst erwiesen. Anstoß ist um 13 Uhr im Vredener Hamaland-Stadion.
 
SF Ammeloe II – FC Epe III    1:4
Tore: 0:1 Schlamann (8.), 0:2 Schultewolter (13.), 1:2 Wißing (45.), 1:3 Vortkamp (53.), 1:4 Saika (80.)
Bes. Vork.: Rote Karte für Epe (88.)
Aufstellung: Heidemann – Schepers, Dechering, C. Niestegge, Schmäing, Tenspolde – Streich, Wißing, D. Niestegge – Koppers, Tenbeitel
Wechselspieler: Tenhumberg, Enxing, Hinz
 
Verfasser: C. Tenspolde

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