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10. Spieltag: SF Ammeloe II – FC Ottenstein II

Heimniederlage für die Zweite gegen den neuen Tabellenführer

Einen Monat ist eine der dunkelsten Stunden der Zweiten aus der jüngeren Vergangenheit her. Nun bot sich im vorgezogenen Rückspiel gegen Ottenstein II die Chance zur Rehabilitation. Eine solche Hinrichtung wie beim 1:11 am Kirmes-Samstag wollten wir auf keinen Fall noch einmal erleben.
Es war nur logisch zunächst wieder sehr tief zu stehen, zumal wir personell ähnliche Engpässe wie am letzten Sonntag hatten. Erneut gelang es uns clever zu verteidigen und den überlegenen Gegner nur aus ungefährlichen Positionen abschließen zu lassen. Im Prinzip gab es überhaupt keine nennenswerten Torchancen bis durch einen fatalen Ballverlust am eigenen Strafraum den Gästen die Führung auf dem Silbertablett serviert wurde. Diese Gelegenheit ließ sich Ottenstein nicht nehmen und nutzte den Fehler eiskalt aus (26.). Damit hat es exakt 386 Minuten gedauert bis unser schier unüberwindbare Stammkeeper Borgi sein erstes Gegentor in dieser Saison hinnehmen musste. Kurz darauf kombinierte sich unsere Zweite erstmals richtig stark in den Ottensteiner Strafraum, bis Crone vom Torwart umgenietet wurde (29.). Der Schiedsrichter verweigerte uns allerdings die große Chance auf den schnellen Ausgleich und zeigte unverständlicherweise nicht auf den Elfmeterpunkt. Mit dem sehr ärgerlichen 0:1 ging es in die Halbzeit.
Die erste Duftmarke im zweiten Durchgang setzte unser Team. Nach einem klasse Spielzug über die linke Seite hatte Steffen die Riesenchance freistehend aus 13 Metern den Ausgelich zu erzielen, aber sein Schuss flog über das Ottensteiner Gehäuse (49.). Nur drei Minuten später klingelte es zu unserem Leidwesen auf der anderen Seite. Einen etwas zu kurz geratenen Befreiungsschlag nahm der Ottensteiner einfach mal direkt und hämmerte den Ball aus 30 Metern mit dem Vollspann genau unter die Latte (52.). Ja nee, is klar! Nachdem wir im letzten Spiel ausnahmsweise verschont wurden, gab es nun mal wieder ein Traumtor des Gegners zu bestaunen. Im Anschluss musste unser Team natürlich mehr Risiko gehen. Dadurch boten sich den Gästen Räume, die sie zu einigen gefährlichen Konterchancen nutzten. Mehrmals verhinderte Borgi  in Eins-gegen-Eins-Duellen die endgültige Entscheidung (69., 75., 82.). Unsere Mannschaft hatte einige Halbchancen, die wir aber nicht mehr zum Anschlusstreffer nutzen konnten. In der Nachspielzeit holte sich ein Ottensteiner noch die Ampelkarte ab, was uns jedoch herzlich egal sein kann. Es blieb am Ende bei der 0:2-Niederlage für die Zweite. Immerhin deutlich besser als 1:11.
Letztlich fährt Ottenstein verdientermaßen den Sieg ein und erobert mit dem Erfolg die Tabellenspitze. Unsere Zweite hat erneut gut dagegengehalten, aber gegen die besten Teams der Liga muss eben alles für uns passen, damit es zu einem Punktgewinn reicht.
Das erste Drittel der Saison ist nun vorüber und unsere Zweite steht mit acht Punkten auf Rang 12. Punktemäßig ist das zwar sicher ausbaufähig, aber mit der Platzierung liegen wir im Soll. Wenn wir am Ende der Saison wieder den Klassenerhalt feiern dürfen, ist alles gut. Wir haben zurzeit immerhin sechs Punkte Luft auf den ersten der beiden direkten Abstiegsplätze.
Am Sonntag geht es mit dem nächsten Gegner aus der Spitzengruppe weiter. Dazu empfangen wir die erste Mannschaft von Germania Asbeck, die an diesem Mittwoch den Sprung ins ganz heiße Titelrennen verpasste und auf Platz sechs liegt. In der letzen Saison haben wir beide Partien ziemlich deutlich verloren, aber hatten jeweils das Gefühl, dass da viel mehr möglich gewesen wäre. Entscheidend wird sein, ob wir den Asbecker Top-Torjäger aus dem Spiel nehmen können, der in den letzten zwei Saisons unglaubliche 70 Tore geschossen hat und in der aktuellen Spielzeit auch schon wieder mit 11 Treffern die Torjägerliste anführt. Anstoß ist Sonntag um 13 Uhr am Sportplatz.
 
SF Ammeloe II – FC Ottenstein II    0:2
Tore: 0:1 Einck (26.), 0:2 Dönnebrink (52.)
Bes. Vork.: Gelb-rote Karte für Ottenstein (90.+2)
Aufstellung: M. Nagenborg – Tenhumberg, Schmäing, Tenspolde, Bröcking – Koppers, Völkering, Wißing, Crone, Tenbeitel – Enxing
Wechselspieler: Buß, C. Niestegge
 
Verfasser: Chris Tenspolde

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